Die Csárdásfürstin

Theater an der Rott, Eggenfelden

Premiere: 13.04.2024

Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Leo Stein, Bela Jenbach

Musikalische Leitung: Dean Wilmington
Regie: Manuel Dengler
Bühne, Kostüme: Manuel Kolip
Choreographie: Daniel Morales Pérez
Fotos: Sebastian C. Hoffmann

Die Csárdásfürstin

Theater an der Rott, Eggenfelden

Premiere: 13.04.2024

Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Leo Stein, Bela Jenbach

Musikalische Leitung: Dean Wilmington
Regie: Manuel Dengler
Bühne, Kostüme: Manuel Kolip
Choreographie: Daniel Morales Pérez
Fotos: Sebastian C. Hoffmann

„Eine Kunstwelt, wie Ausstatter Manuel Kolip deutlich macht: Er entwarf eine Jahrmarktsbude, die auch eine überdimensionale Theatergarderobe sein könnte, mit fahlen Glühbirnen als einzigem Schmuck. Ja, zwei Frackträger gibt es auch, aber alle anderen schlurfen in modernen Outfits herum, hier eine schwarze Lederjacke, da eine schimmernde Party-Bluse. Und der Adel trägt ausladende Hüte herum, geistert ganz in Weiß durch die Kulisse, als ob er sich schunkelnd aus seinen Gräbern erhoben hat. Nur Sylva Varescu, die vielfach angehimmelte Königin der Nacht, darf feuerrot auftreten, wie ein Käfer in Warnfarbe. Das ist alles hervorragend gedacht und gemacht, denn die Csárdásfürstin wurde im November 1915 in Wien uraufgeführt, als bereits der Erste Weltkrieg tobte und Verwesungsgeruch über Europa lag.“
(Gesamter Beitrag →)

Peter Jungblut, BR.de, 24.04.2024

„Eine Kunstwelt, wie Ausstatter Manuel Kolip deutlich macht: Er entwarf eine Jahrmarktsbude, die auch eine überdimensionale Theatergarderobe sein könnte, mit fahlen Glühbirnen als einzigem Schmuck. Ja, zwei Frackträger gibt es auch, aber alle anderen schlurfen in modernen Outfits herum, hier eine schwarze Lederjacke, da eine schimmernde Party-Bluse. Und der Adel trägt ausladende Hüte herum, geistert ganz in Weiß durch die Kulisse, als ob er sich schunkelnd aus seinen Gräbern erhoben hat. Nur Sylva Varescu, die vielfach angehimmelte Königin der Nacht, darf feuerrot auftreten, wie ein Käfer in Warnfarbe. Das ist alles hervorragend gedacht und gemacht, denn die Csárdásfürstin wurde im November 1915 in Wien uraufgeführt, als bereits der Erste Weltkrieg tobte und Verwesungsgeruch über Europa lag.“
(Gesamter Beitrag →)

Peter Jungblut, BR.de, 24.04.2024